Der Wohnmobilstellplatz
am Schleswiger Stadthafen

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Donnerstag, 22 August 2013 07:52

Ladesäule für Elektroautos und Solarport für Elektro-Fahrräder am Stadthafen in Betrieb

Ladesäule für Elektroautos in Betrieb Ladesäule für Elektroautos in Betrieb


Mobil mit Strom - das ist bereits seit über zwei Jahren das Motto der Schleswiger Stadtwerke. Mit der Anschaffung von mehreren Elektroautos für den Stadtwerke-Fuhrpark ist das Unternehmen bereits Vorreiter in der Region. Seit August stehen nun am Schleswiger Stadthafen eine Ladesäule für Elektroautos sowie ein Solar-Fahrradport mit Lademöglichkeit für bis zu 3 Elektro-Fahrräder zur Verfügung. Somit ist der erste öffentliche Ladebereich für Elektrofahrzeuge in Schleswig geschaffen worden. Und auch auf dem Werksgelände der Schleswiger Stadtwerke ist bereits eine Ladesäule für PKW in Betrieb.

Wolfgang Schoofs, Geschäftsführer der Schleswiger Stadtwerke GmbH  dazu: „Die Schleswiger Stadtwerke etablieren damit das Thema Elektromobilität in der Stadt Schleswig. Besonders unseren Gästen am Hafen bieten wir einen wertvollen Zusatznutzen an. Neben der Tatsache, dass der Strom für das Fahrradport zu 100% aus Sonnenenergie gewonnen wird und damit eine ganz saubere Sache ist, ist das Aufladen der Akkus sowohl am Solarport als auch an der Autoladesäule zunächst kostenlos.“

An der Ladesäule für Elektroautos und –roller haben zwei Fahrzeuge Platz. Eigens dafür ist ein Parkplatz für Elektrofahrzeuge reserviert. Die Ladesäule verfügt zum einen über eine übliche Schuko-Steckdose und zum anderen über eine so genannte Typ-2 Steckverbindung, mit der ein Fahrzeugakku in weniger als 60 Minuten vollständig aufgeladen werden kann (bei 22 kW Ladeleistung).
Genug Zeit also, um am Schleswiger Stadthafen zu flanieren, einen Einkaufsbummel zu machen oder die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden.
Der Zugang zur Ladesäule erfolgt über eine kontaktlose Karte, die bei den Schleswiger Stadtwerken in der Werkstraße oder im Hafenmeisterbüro ausgegeben wird.

Elektro-Radfahrer haben die Möglichkeit, die Fahrradakkus am Solarport aufzuladen. Die Besonderheit: der Strom wird direkt von  den in der Dachverglasung  integrierten PV-Modulen produziert. „Bei optimalen Bedingungen könnte der Solarport im Jahr 3.462 Fahrradakkus mit einem Akkuspeicher von 8 Amperestunden aufladen, das entspricht etwa 3 Akkus je Ladebox am Tag“ weiß Matthias Beier, bei den Schleswiger Stadtwerken für den Bereich Elektromobilität verantwortlich. „ Wird der produzierte Solarstrom nicht am Fahrradport benötigt, wird er in das Stromnetz der Schleswiger Stadtwerke eingespeist. Aber auch an trüberen Tagen ist die Stromversorgung gewährleistet. Dann nämlich stellen wir Energie aus unserem Stromnetz zur Verfügung.“
   
Der Zugang zur Fahrrad-Ladestation ist denkbar einfach. Die drei Schließfächer mit Stromanschluss verfügen über ein Münzpfandschloss. Der Akku wird samt Ladeschale darin angeschlossen und nach dem Ladevorgang wieder entfernt. Bei Bedarf können Ladeschalen für die weit verbreiteten Panasonic-Akkus gegen Pfand auch im Hafenmeisterbüro ausgeliehen werden.    

Hintergrund Elektromobilität in Deutschland:

Die Bundesregierung hat die „Nationale Plattform Elektromobilität“ (NPE) ins Leben gerufen. Ziel ist es, Deutschland bis 2020 zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen. Im 2. Bericht der NPE wird bis 2014 eine erste öffentliche Ladeinfrastruktur für ca. 100.000 Elektrofahrzeuge gefordert (auf freiwilliger Basis). Demnach ist durchschnittlich ein Ladepunkt für 11.400 EW notwendig, d. h. eine Ladestation mit zwei Ladepunkten für ca. 23.000 Einwohner. Die Schleswiger Stadtwerke übererfüllen diese Vorgabe bereits heute!

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Letzte Änderung am Mittwoch, 28 August 2013 12:47

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